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04.12.2012, Karin Hänzi Berger

Potente Holzstäbchen

(Holzenergie Schweiz)
Gut für die Umwelt und die Volkswirtschaft: Sorgen Pellets für wohlige Wärme, wird das eine geschont und das andere gefördert. «ecoLife» hat nach den Talenten des Energieträgers im Kleinformat gefragt und Umstiegstipps eingeholt.

Klein, aber oho. Das gilt für die rund fünf Zentimeter langen Holzstäbchen namens Pellets nicht nur in Sachen Umwelt-, Wirtschafts- und Budgetfreundlichkeit, sondern ebenso mit Blick auf den Komfort. «Die automatische Steuerung regelt neben dem gesamten Heizprozess auch dessen Ein- und Ausschaltung per vorgängiger Programmierung», so Holzexperte Martin Arpagaus von Holzenergie Schweiz.
Ob winterabendliche Ferienrückkehr in ein vorgeheiztes Daheim oder sonntagmorgendliches Aufstehen ohne kalte Füsse, mit einer solchen Heizung braucht es dafür weder nette Nachbarn, die eine Stunde vor Heimkehr alle Radiatoren aufdrehen, noch unnötigen Energieverbrauch durch Laufenlassen. Eine entsprechende Programmierung vor Abreise respektive Zubettgehen reicht, und schon ist das Willkommen ein warmes. Bequem zudem die Handhabung: «Dank Automatik reduziert sich der Betriebsaufwand auf ein Minimum. Einzig die Asche muss alle drei bis vier Wochen manuell entsorgt werden.»

Pellets tun Gutes
Dass Pellets darüber hinaus regional verfügbar, kostenstabil, nahezu CO2-neutral, platzsparend, erneuerbar und dank homogener Beschaffenheit sehr emissionsarm sind, macht die Sache nur noch besser. Aus Sägemehl und Hobelspänen gepresst, die bei der täglichen Sägereiarbeit anfallen, verwerten sie ein Abfallprodukt zu einer Energiequelle und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze und Umsatz im Inland.
«Von 100 in Holzenergie investierten Franken fliessen 52 in die Region und 48 in die restliche Schweiz, während es beim fossilen Energieträger Gas 14 für die Region, 12 für die Schweiz und 74 fürs Ausland sind», so Martin Arpagaus. Für die Beheizung eines Einfamilienhauses beträgt der Jahresbedarf zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen, was beim Durchschnitt von 3 Tonnen einen Kostenaufwand von 380 bis 390 Franken pro Tonne bedeutet. Damit sind Pellets auf lange Sicht deutlich günstiger als etwa Heizöl.
«Die Anfangsinvestitionen sind hoch, das lässt sich nicht leugnen. Doch sind diese durch den billigeren Brennstoffpreis nach acht bis zehn Jahren amortisiert.» Spätestens nach der Hälfte der durchschnittlichen Heizungslebensdauer tun Pellets also auch dem Portemonnaie Gutes.

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Umsteigen auf Pellets

Hier gibt es Infos und Förderbeiträge:

www.holzenergie.ch (Holzenergie Schweiz)
www.bfe.admin.ch (Suchbegriff «Energiefachstellen»)
www.hausinfo.ch (Gebäude Versicherung Bern/Hauseigentümerverband)
www.wwf.ch (Rubrik «Aktiv werden: Kurse zum Thema «Klimagerecht sanieren»)
www.pelletpreis.ch (Preisübersicht)

Kommentare

Kredit44, 05.12.2016 03:03:39

Ich bin eine private Kreditgeber, die schlechte Kredit-Darlehen, Business-Darlehen, Hypothek, Hypothek und so weiter geben. Ich bin Herr Mahmoud Jaafar. Ich biete Darlehen mit 3% Zinssatz für die Reichweite von vielen. Wenn Sie ein Darlehen erhalten möchten, stellen Sie sicher, kontaktieren Sie uns bei jaafarlending44@gmail.com
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